Kaderweiterbildungskurse für die Kaderangehörigen der Ob- und Nidwaldner Feuerwehren

An den obligatorischen Kaderweiterbildungskursen 2019 des Feuerwehrinspektorates Ob- und Nidwalden wurden rund 420 Kaderangehörige der Ob- und Nidwaldener Orts-, Stützpunkt- und Betriebsfeuerwehren in verschiedenen Thematiken geschult.

Die Gemeinde Alpnach war in diesem Jahr Durchführungsort für die an insgesamt sechs Samstagen in den Monaten Februar bis April stattfindenden Kaderweiterbildungskursen für die Feuerwehrkader von Ob- und Nidwalden.

Gemäss Weisung des Feuerwehrinspektorates haben die Offiziere und die Gruppenführer jährlich einen Kaderweiterbildungskurs von mindestens einem halben Tag zu besuchen. Das Ausbildungsschwergewicht und die Ausbildungsthemen werden aufgrund von aktuellen Themen, Rückmeldungen aus den Feuerwehren und Auswertungen von Einsätzen durch die Ausbildungskommission in Zusammenarbeit mit den Instruktoren vorbereitet. Somit kann eine flächendeckende Aus- und Weiterbildung gewährleistet werden. Finanziert werden die Kurse durch das Feuerwehrinspektorat Ob- und Nidwalden, sprich durch die Nidwaldner Sachversicherung und den Kanton Obwalden.

Die 170 Teilnehmer der Offiziersklassen wurden in den Bereichen neue Einsatzsoftware EMEREC, in Methodik/Didaktik, der Einsatzführung und dem Rettungsdienst mit Leiter geschult. Die 250 Gruppenführer übten sich in der Bewältigung bei Ölwehr im Fliessgewässer, dem Lüftereinsatz sowie in der Vorbereitung von Ausbildungslektionen. Dies jeweils in vier Offiziers- und 6 Gruppenführerklassen. Nebst den Mitarbeitern des Feuerwehrinspektorates Ob- und Nidwalden waren pro Ausbildungshalbtag jeweils 11 nebenamtliche Feuerwehrinstruktorinnen und Instruktoren im Einsatz. Unterstützt wurde der Kurs im logistischen Bereich durch Hilfspersonal der Feuerwehr Alpnach, welche besorgt waren, dass die Kurse auch aus logistischer Sicht reibungslos über die Bühne gingen.

Neben der Fachausbildung des Feuerwehrhandwerks sollen die Kurse auch dem Erfahrungsaustausch unter den Feuerwehren, sowie natürlich dem kameradschaftlichen Aspekt dienen. Das Erlernte fliesst nun in den Übungsbetrieb der Feuerwehren ein und erreicht so die Basis der im Militzsystem eingeteilten Angehörigen der Feuerwehren in beiden Kantonen.